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v.l. Carolin Polster vom Amt für Jugend, Bildung, Sport und Soziales der Stadt Forchheim, Annemarie Obernhuber, Seniorenbeirätin des Seniorenbeirates der Stadt Forchheim, Felix Fietzeck, Filialbereichsleiter der VR Bank Bamberg-Forchheim in Forchheim

Forchheimer MobiCard steht doch nicht vor dem Aus!

Mobilität für alle: VR Bank engagiert sich für gesellschaftliche Teilhabe

20. August 2026

Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Doch für Menschen mit geringem Einkommen können die Kosten für Bus und Bahn eine erhebliche Belastung sein. Die VR Bank Bamberg-Forchheim unterstützt deshalb die Forchheimer MobiCard und sichert damit die Fortführung eines Angebotes, das für viele Menschen in Forchheim wichtig geworden ist.

Mit der MobiCard können Menschen mit geringem Einkommen den gesamten öffentlichen Nahverkehr des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) in Forchheim zu vergünstigten Konditionen nutzen. Das ermöglicht ihnen, selbstständig zum Arzt, zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu sozialen Terminen zu gelangen. „Armut darf nicht dazu führen, dass Menschen zuhause bleiben müssen. Die MobiCard setzt hier ein wichtiges Zeichen: sie macht Mobilität bezahlbarer und ermöglicht Betroffenen ein Stück Selbstständigkeit“, so Seniorenbeirätin Annemarie Obernhuber vom Seniorenbeirat der Stadt Forchheim. „Die erfolgreiche Nutzung zeigt, wie wichtig das Angebot ist: Beinahe täglich ist die MobiCard im Einsatz.“

„Mobilität darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wer mobil sein kann, hat mehr Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“, sagt Filialbereichsleiter Felix Fietzeck von der VR Bank Bamberg-Forchheim. „Als Genossenschaftsbank übernehmen wir Verantwortung für die Menschen in unserer Region und unterstützen deshalb die MobiCard sehr gerne.“

Kein vorzeitiges Aus für die MobiCard

Dass die MobiCard weiter angeboten werden kann, ist nicht selbstverständlich. Nach dem Ausscheiden der Sparkasse Forchheim als ursprünglichem Kooperationspartner des Projektes „Mobil sein mit der MobiCard“ stand das vom Seniorenbeirat der Stadt Forchheim 2024 initiierte Projekt vor dem Aus. Ohne einen neuen Sponsoren hätte das Angebot nach der überaus erfolgreichen Testphase eingestellt werden müssen. „Für uns war deshalb klar, wenn ein erfolgreiches soziales Projekt wie die MobiCard wegzufallen droht, wollen wir unkompliziert und schnell helfen“, so Fietzeck.

Die Forchheimer MobiCard

Mit der MobiCard können bis zu sechs Personen, davon max. zwei ab 18 Jahre, werktags ab 09:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztags, alle öffentlichen Verkehrsmittel des Regionalverkehrs des gesamten Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) nutzen. Erhältlich ist die MobiCard beim Amt für Jugend, Bildung, Sport und Soziales in der Klosterstr. 6 (Reservierung gerne telefonisch oder per E-Mail bei Carolin Polster, Tel. 09191/714-454, seniorenbeirat@forchheim.de).

Die MobiCard leihen können Bürgerinnen und Bürger, die in Forchheim wohnen, über 60 Jahre alt sind, den Forchheim-Pass besitzen oder Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Geringverdienerinnen und -verdiener sowie Seniorinnen und Senioren, Rentnerinnen und Rentner, deren Nettoeinkommen unterhalb der aktuell gültigen Armutsgefährdungsschwelle liegt.

Nicola Socha

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