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v.l. Thomas Schwarz, Alexander Brehm, Stephan Merz, Reinhold Nastvogel, Joachim Hausner und Sven Müller.

VR Bank Bamberg-Forchheim stellt auf Vertreterversammlung wichtige Weichen für Kunden

100 % Zustimmung zur Verschmelzung mit der RVB Haßberge

21. Mai 2026

Im Rahmen ihrer Vertreterversammlung hat die VR Bank Bamberg-Forchheim auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückgeblickt und zentrale Zukunftsprojekte vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die Rekord-Kreditvergabe, Investitionen in Kundennähe und digitale Services, die Verschmelzung mit der Raiffeisen-Volksbank Haßberge eG sowie die gesellschaftliche Verantwortung der Genossenschaftsbank für die Region.

Mit 533 Millionen Euro an neu vergebenen Krediten setzte die VR Bank Bamberg-Forchheim ein starkes Signal für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Treiber war insbesondere das Immobiliengeschäft: Rund 300 Millionen Euro flossen in Immobilienfinanzierungen, ein Zuwachs um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt ermöglichte die Bank rund 2.000 Immobilienfinanzierungen. Dabei gewann die Sanierung von Bestandsimmobilien eine zunehmend größere Bedeutung gegenüber der klassischen Baufinanzierung. Besonders dynamisch entwickelt sich dabei das Firmenkundengeschäft: Mit 165 Millionen Euro Neugeschäft stiegen die gewerblichen Kreditvergaben um mehr als ein Drittel. Damit unterstreicht die VR Bank ihre Bedeutung als verlässlicher Finanzpartner bei höherem Finanzierungsbedarf von Mittelstand, Handwerk, Unternehmen aber auch privater Haushalte.

„Unsere Finanzierungen schaffen weitreichende Investitionen, Arbeitsplätze und stärken die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region“, betont Joachim Hausner, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bamberg-Forchheim. „Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten zeigt sich, wie wichtig ein starker regionaler Finanzpartner ist.“

Nähe als Antwort auf den Wettbewerb mit Neobanken

Während viele Banken Filialen abbauen und digitale Anbieter standardisierte Finanzprodukte automatisieren, setzt die VR Bank bewusst auf die Verbindung persönlicher Beratung und moderner digitaler Angebote.

„Gerade angesichts des wachsenden Wettbewerbs durch Neobanken sehen wir unsere Stärke in Verbindung aus modernen digitalen Angeboten und persönlicher Nähe vor Ort“, so Hausner weiter. „Die Menschen wünschen sich heute beides: persönliche Ansprechpartner und leistungsfähige digitale Angebote. Wir bauen Präsenz vor Ort aus, wie mit unserer neuen Filiale in Scheßlitz und der Wiedereröffnung in Strullendorf, haben aber gleichzeitig mit unserem Be-ratungsportal eine Beratungslösung, die optimal zum digitalen Zeitalter passt.“

Fusion stärkt Zukunftsfähigkeit in sich veränderndem Bankenumfeld

Einstimmig beschlossen wurde auf der Vertreterversammlung auch die Fusion zwischen der eigenkapitalstarken RVB Haßberge mit etwa 700 Millionen Euro Bilanzsumme und der mit 3,7 Milliarden Euro größeren VR Bank Bamberg-Forchheim. Gemeinsam entsteht eine der größten Flächenbanken in Franken mit rund 40 Filialen und 30 SB-Standorten entlang der Wirtschaftsachsen A3, A73 und A70.

„Eins plus eins ergibt in diesem Fall drei“, so Joachim Hausner, Vorstandvorsitzender der VR Bank Bamberg-Forchheim, „durch die Bündelung unserer Leistungsfähigkeit und unserer Eigenmittel stehen wir gemeinsam stärker da, als beide Institute einzeln für sich betrachtet. Stephan Merz, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Haßberge eG ergänzt: „Zwischen Bamberg und Haßfurt gibt es zwischen unseren Kundinnen und Kunden viele Vernetzungen. Vor allem im gewerblichen Bereich erhöht sich der Finanzierungsspielraum für unseren Kundenkreis dadurch.“

Attraktiver Arbeitgeber mit Zukunftsperspektive

Die VR Bank Bamberg-Forchheim beschäftigt als wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region rund 440 Mitarbeitende und bildet derzeit 38 junge Menschen in fünf Berufsbildern aus. Mit durchschnittlich 6 Weiterbildungstagen pro Person und Jahr investiert die Bank gezielt in Qualifikation und Entwicklung. „Veränderungen durch Digitalisierung, neue Wettbewerber oder regulatorische Anforderungen verstehen wir als Chance, unsere Stabilität und Zukunftsfähigkeit weiter auszubauen“, so Hausner weiter. Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von knapp 18 Jahren und einer geringen Fluktuation beweist sich die VR Bank auch in einem herausfordernden Arbeitsumfeld als attraktiver Arbeitgeber.

Gesellschaftliche Verantwortung ist Teil der Unternehmensphilosophie

Auch gesellschaftlich übernimmt die VR Bank Verantwortung in der Region. Mit rund 800.000 Euro aus Spenden-, Sponsoring- und Crowdfunding-Projekten unterstützte sie im Jahr 2025 zahlreiche Vereine, soziale Projekte sowie kulturelle und gemeinnützige Initiativen in der Region. Zusätzlich baut die neue Stiftung VR Bank Bamberg-Forchheim das langfristige regionale Engagement der Bank weiter aus. Bis Ende 2027 wird die Stiftung mit einem Grundstockvermögen von einer Million Euro ausgestattet und fördert künftig Bereiche wie Bildung, Jugend- und Seniorenhilfe, Sport, Wissenschaft sowie Umwelt- und Klimaschutz.

Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates

Im Hinblick auf die anstehende Verschmelzung hat der Aufsichtsrat frühzeitig die Nachfolge an der Spitze des Aufsichtsratsgremiums geregelt. Prof. Dr. Stefan Jablonski entschied sich bewusst für einen vorzeitigen Übergang, da er aufgrund der Altersgrenze im kommenden Jahr nicht erneut kandidieren könnte. Gleichzeitig wollte er seinem Nachfolger ausreichend Zeit für eine gute Einarbeitung geben und so Kontinuität und Stabilität sichern. Zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Herr Dr. Karl-Heinz Schrenker gewählt. Prof. Dr. Stefan Jablonski bleibt bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Frühjahr 2027 stellvertretender Vorsitzender. Ebenfalls zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Herr Rudolf Wagner aus Effeltrich gewählt.

Nicola Socha

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